Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 6
Bevor wir loslegen, erstmal eine Frage: Wer ist den noch dabei bei unserem kleinen Programmierkurs? Denn wenn ich das nur noch für mich schreibe, lass ich es, und programmiere im stillen Kämmerlein vor mich hin ;)
OK, hier mal kurz abstimmen: Mehr von “Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung”?
Programmieren in Visual Basic - Eine Einführung
Das ist der sechste Teil des VB-Kurses. Was bisher geschah (als Neueinsteiger bitte erstmal diese Teile durchlesen!):
Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 1
Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 2
Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 3
Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 4
Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 5
Objektorientierte Programmierung
Jetzt geht es so langsam ans Eingemachte. Wenn das Thema “Objektorientierte Programmierung” aufkommt, dann sind 2 Begriffe wichtig: “Klassen” und “Objekte“.
Hier die wikipediamäßige Erklärung zu Klassen:
“Klasse ist in der Objektorientierung ein abstrakter Oberbegriff für die Beschreibung der gemeinsamen Struktur und des gemeinsamen Verhaltens von Objekten (Klassifizierung). Sie dient dazu, Objekte zu abstrahieren. Im Zusammenspiel mit anderen Klassen ermöglichen sie die Modellierung eines abgegrenzten Systems in der objektorientierten Analyse und dem objektorientierten Design.
Die Struktur einer Klasse bilden die Attribute (auch Eigenschaften), das Verhalten die Methoden (auch Operation, Funktion, Prozedur) der Klasse.”
Und hier die Erklärung von Wikipedia zu Objekten:
“Ein Objekt bezeichnet in der Objektorientierung ein Exemplar eines bestimmten Datentypes oder einer bestimmten Klasse. Im Kontext der Objektorientierten Programmierung spricht man meistens von “Instanzen” einer Klasse.”
Alles klar? Also mir nicht, deswegen mein “inventorlastiger” Erklärungsansatz:
Eine iPart-Mutter (aus der dann die iPart-Kinder beim Einfügen abgeleitet werden) wäre in dem Terminus oben für meine Begriffe eine Klasse weil die iPart-Mutter die “gemeinsame Struktur” und das “gemeinsame Verhalten” der iPart-Kinder definiert. Das iPart-Kind, das durch das Einfügen einer iPart-Mutter in eine Baugruppe durch die Benutzerauswahl entsteht, wäre dann das “Objekt”. Anstelle von Objekt kann auch der Namen Klasseninstanz oder Instanz auftauchen. Ist alles das gleiche. Ich hoffe, jetzt sind die 2 Begriffe etwas verständlicher. (Und darum machen die Programmierer so ein “Geschiss” ; ) ). Wenn ein Klasse definiert wird, dann ist es notwendig dieser Klasse bestimmte Eigenschaften mitzugeben (wie einem iPart eben auch). Würde wir eine Klasse “Lebensmittel” definieren dann würden wir dieser Klasse z.B. die Eigenschaft “Geschmack” zuweisen. In VB sieht das dann so aus:
Module Module1
Class Lebensmittel
Public Geschmack As String
End Class
Sub Main()
Dim Kartoffel As New Lebensmittel
Kartoffel.Geschmack = "Kartoffelig. mehlig, leicht im Abgang"
Console.WriteLine(Kartoffel.Geschmack)
Console.ReadLine()
End Sub
End Module
Objekte haben aber nicht nur Eigenschaften, sondern auch “Methoden”, d.h. die können auch was machen. In unserem Beispiel können Lebensmittel nicht nur einen Geschmack haben sondern auch gasförmige Verdauungsprodukte entwickeln die sicherlich abhängig von der konsumierten Menge und mancher spezifischen Eigenschaft des zugeführten Lebensmittels ist. Das könnte dann so aussehen:
Module Module1
Public Class Lebensmittel
Public Geschmack As String
Public Menge As Integer
Public Pupsfaktor As Integer
Public Function Gasausscheidung() As Integer
Dim Pups As Integer = Menge * Pupsfaktor
Return Pups
End Function
End Class
Sub Main()
Dim Kartoffel As New Lebensmittel()
Kartoffel.Geschmack = "Kartoffelmäßig"
Kartoffel.Menge = 5
Kartoffel.Pupsfaktor = 2
Console.WriteLine(Kartoffel.Geschmack)
Console.WriteLine(Kartoffel.Gasausscheidung)
Console.ReadLine()
End Sub
End Module
Pups = Furz (”einen fahren lassen”) für alle, die sich fragen, was “Pups” schon wieder für ein Fachbegriff ist ;)
Ich weiss, dass das Thema schon etwas “seltsamer” ist, was die Programmierung anbelangt aber da müssen wir durch. Wenn du die letzten 5 Kurse durchgemacht hast, verstehst du den Code oben.
Das war’s für heute zum Thema VB. Bis demnächst!
Bisherige Artikel zum Thema “Programmieren in Visual Basic”:
Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 1
Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 2
Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 3
Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 4
Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 5

Bitte weitermachen! Das mit dem Pupsfaktor habe ich gerade nachvollzogen. ;-)
[...] Visual Basic – Eine Einführung – Teil 4 Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 5 Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 6 Programmieren in Visual Basic – Eine Einführung – Teil 7 Programmieren in Visual Basic – Eine [...]
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bitte noch teil 7 schreiben btte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es gibt bereits Teil 7,8 und 9 ;) Die Links findest du oben hier in den Kommentaren oder unter diesem Link.
http://blog.inventor-faq.de/20.....cad-revit/